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Industriewärme für Hamburger Stadtteile

Zukunftsweisende Wärmeversorgung mit Industriewärme in Stadtteilen Hamburgs

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Bildbeschreibung: Bauschild Industriewärme

Gute Gründe

  • ‹Zukunftsweisende Wärmeversorgung
  • Nachhaltiges Konzept
  • Kontinuierliche Innovation
  • Ressourcen schonende Energie
  • nahezu CO2-freie Wärme

Einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Resourceneinsparung stellt die sinnvolle Nutzung von industrieller Abwärme dar. enercity contracting und Aurubis haben dies in Hamburg umgesetzt. Die Möglichkeit dazu hat sich in der HafenCity durch die Nähe zum Metallunternehmen Aurubis geboten, das sich in Nachbarschaft zum Wärmenetz von enercity contracting befindet. enercity contracting versorgt seit 2012 die östliche HafenCity mit Wärme. Die östliche HafenCity ist ein wachsendes Stadtgebiet, für das 2018 weitere Wärmeerzeugungskapazitäten benötigt wurden. Anstelle des Baus einer neuen Energiezentrale bezieht enercity contracting Industriewärme von Aurubis. Die Energie für die Wärmeerzeugung stammt dort aus einem chemischen Nebenprozess der Kupfererzeugung. Dabei wird Heizwasser nahezu CO2-frei auf 90 °C erhitzt. 

Schauen Sie sich dazu gern unseren Projektfilm Industriewärme- Klimabündnis enercity und Aurubis an oder werfen Sie einen Blick auf die hamburger Plattform #moinzukunft zum Thema: "Was ist eigentlich....Fernwärme?".

Für den Transport der Wärme musste eine 2,7 km lange Leitung gebaut werden. Die Leitungsbauarbeiten stellten sich aufgrund des Hafengebiets als sehr komplex dar. So durchquert die Leitung mittels Düker (Unterwasserrohre) den Peute- und den Marktkanal. Außerdem wurde die Leitung unter der 304 m langen Norderelbbrücke verlegt.
Die Wärme entnimmt Aurubis aus der sogenannten Kontaktanlage, in der das im Prozess anfallende, gasförmige Schwefeldioxid in flüssige Schwefelsäure umgewandelt wird. Die Kontaktanlage besteht aus insgesamt drei Strängen. Aus jedem einzelnen können etwa 160 Mio. Kilowattstunden (kWh) Wärme ausgekoppelt werden, insgesamt also nahezu 500 Mio. kWh bei einer mittleren thermischen Leistung von 60 MW. Allein bei Strang 1, der bereits für die Abwärmeauskopplung umgerüstet wurde, fällt mehr Wärme an, als für die Versorgung der östlichen HafenCity erfoderlich ist.
Für die Versorgung weiterer Kunden in Hamburg könnten auch die anderen beiden Stränge umgebaut werden. Die Transportleitung von enercity contracting ist bereits für eine Kapazität von bis zu 60 MW ausgelegt, dem Gesamtpotential der Aurubis-Abwärme. Eine neue "Energiezentrale Peute" an der Trasse besichert und vergleichmäßigt die stark schwankende Industriewärme. Dies wird durch eine Pufferspeicheranlage erreicht, die überschüssige Wärme einspeichert und bei Bedarf wieder abgibt. enercity contracting erweitert stetig sein Wärmenetz. Ab 2020 werden auch Kunden auf der Peute im Stadteil Veddel und ab 2021 in Rothenburgsort mit Industriewärme versorgt.
Die Abwärme ist CO2 frei. Lediglich durch den Transport der Abwärme und die Wärmeerzeugung, die zur Spitzenlastabdeckung, zur Absicherung und zur Vergleichmäßigung der volatilen Abwärme benötigt wird, entstehen CO2-Emissionen. Im Ergebnis liegen die CO2-Emissionen der an den Endkundengelieferten Fernwärme jedoch deutlich unterhalb konventioneller Alternativen. 
Aktuell stellt Aurubis rund 160 Mio. Kilowattstunden Industriewärme pro Jahr bereit. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wärmebedarf von über 16.000 Haushalten. Durch die Versorgung von Gebäuden in den an die Wärmeleitung angrenzenden Stadtteilen HafenCity, Veddel und Rothenburgsort können jährliche CO2-Emissionen von mehr als 10.000 Tonnen vermieden werden.
Weitere interessante Details zum Projekt Industriewärme und deren Nutzung finden Sie auch in unseren Referenzen Wärme für die östliche HafenCity sowie Quartierwärme für Rothenburgsort und unseren Informationen über die Energiezentrale Peute.

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