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Bioenergie Harber GmbH & Co. KG

Biogaserzeugung und Produktion von Wärme und Strom  per BHKW mit Verteilung über ein Nahwäremnetz an Schüler und Senioren

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Bildbeschreibung: Biogasanlage Harber

Leistungen

  • Biogaserzeugung
  • Biogasverstromung
  • Nahwärmeversorgung
  • Einsatz regenerativer Energieträger
  • Zusammenarbeit mit den regionalen Landwirten

Das Anlagenkonzept

Die enercity Contracting GmbH und landwirtschaftliche Partner gründeten im März 2010 die Bioenergie Harber GmbH & Co. KG (BiHa). Baubeginn der Anlage war im Februar 2011, im Dezember 2011 wurde die Anlage in Betrieb genommen. Sie erzeugt aus nachwachsenden Rohstoffen Biogas, das in einem BHKW verstromt wird. Mit der anfallende Wärme werden drei Liegenschaften, das Schulzentrum Hohenhameln, ein Seniorenheim und eine Einrichtung für betreutes Wohnen, über ein Nahwärmenetz versorgt. Darüber hinaus zur Verfügung stehende Wärme nutzt ein Brennstoffhandel zur Trocknung von Feuerholz.

Die Biogasproduktion

Die Energiepflanzen – momentan vor allem Mais und Roggen-GPS – werden bei der Ernte gehäckselt und direkt zur Biogasanlage transportiert. Sie werden auf der Anlage siliert und gelagert. Der Aufgabedosierer wird täglich per Radlader befüllt. Er fördert das Material vollautomatisch über den Tag verteilt in den Fermenter.

Der Fermenter ist das Herzstück und zugleich die Besonderheit der Biogasanlage Harber. Er verfügt als sogenannter Trockenfermenter über vier besonders solide Rührwerke, arbeitet ohne Wasserzufuhr und kann neben Mais auch Gras, Getreide und weitere Saaten verarbeiten. Im Fermenter werden die Einsatzstoffe bei rund 55 °C vergoren; der Großteil der freigesetzten Energie ist dabei in Form von Biogas nutzbar. 

Übrig bleiben die Gärreste, die nach rund 50 Tagen den Fermenter wieder verlassen. Die Gärreste werden zum Düngen der Anbauflächen genutzt. Zum besseren Transport werden mittels einer Schneckenpresse die Gärreste in einen streufähigen festen Teil und einen flüssigen Teil, das Presswasser, getrennt. In dieser Form können sie in den Wintermonaten, in denen keine Ausbringung möglich ist, zwischengelagert werden. Für die festen Gärreste werden freie Siloflächen genutzt, für das Presswasser stehen runde Gärrestbehälter zur Verfügung. Über den Gärresten befinden sich unter den Kuppeldächern die Gasspeicher.

 

Die Fakten

Die Fakten
Einsatzenergie Biomasse (u.a. Mais)
Elektrische Leistung 800 kW el
Thermische Leistung 850 kW th
Wärmemenge pro Jahr 2.500 MWh
Inbetriebnahme 2012

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