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Nahwärme aus Biogas in Hohenhameln

Biogasanlage versorgt Schüler und Senioren in Hohemhameln mit Wärme

Blick auf die Biogasanlage Haber

Bildbeschreibung: Nahwärme aus Biogas in Hohenhameln

Gute Gründe

  • ‹Nachhaltiges Versorgungskonzept
  • Zusammenarbeit mit regionalen Partnern
  • Einsatz regenerativer Energien
  • Optimaler Einsatz von unterschiedlichen Technologien

Energiewende im Landkreis Peine  
enercity hilft im Landkreis Peine bei der Umstellung auf 100% Eigenversorgung durch erneuerbare Energie kräftig mit.   
Mit dem Anschluß der Heizungsanlage des Schulzentrums Hohenhameln an die Biogasanlage Harber unterstützt enercity contracting den Landkreis Peine tatkräftig bei der angestrebten Energiewende. Darüber hinaus werden noch ein Seniorenheim und eine Einrichtung für Betreutes Wohnen aus dem Nahwärmenetz der Biogasnalage versorgt. Die Wärmeerzeugung für das Schulzentrum Hohenhameln erfolgt zu 85 % durch die Wärmeauskopplung der Biogasanlage Harber und zu 15 % aus der bestehenden Gas-Brennwertkesselanlage, die somit die Spitzenlast in den Wintermonaten abdeckt. Der Wärmebedarf der Schule beträgt 1.850.000 kWh pro Jahr, von denen 1.570.000 kWh im Jahr vom Biogas-BHKW erzeugt werden.
Die Heizungsanlage der Schule ist über eine ca. 850 m lange Nahwärmeleitung an den BHKW-Standort auf der Biogasanlage angeschlossen. Zur Optimierung der Wärmebedarfsdeckung durch das Biogas-BHKW ist an der Übergabestelle zur Schule ein Heizungs-Pufferspeicher zwischengeschaltet. Das Biogas-BHKW hat eine elektrische Leistung von 800 kW und eine thermische Leistung von 833 kW. Aus 16.500 Tonnen Biomasse, der überwiegende Teil ist Mais, wird 6.600.000 kWh Strom im Jahr produziert. Mit dieser Strommenge können ca. 1.500 Haushalte im Jahr mit Strom versorgt werden.
Die Biogaserzeugung erfolgt nach EEG 2009 mit einem vom EEG als besonders ökologisch eingestuften Gülle- / Festmistanteil von mindestens 30%. Durch den vermiedenen Einsatz von Erdgas und der positiven Bewertung für die Gutschrift der Stromeinspeisung vor Ort in das Verteilnetz der E.ON werden über die Vertragslaufzeit von 10 Jahren ca. 14.000 Tonnen CO2 weniger emittiert.
Die Heizwärmeversorgung wurde bereits im Februar 2012 in Betrieb genommen und konnte entsprechend des Anfahrprozesses der Biogasanlage kurz darauf in den Vollastbetrieb übergehen.
Hervorzuheben ist das Betriebskonzept, bei dem sich die Möglichkeiten eines überregional tätigen Contractors bestens mit lokalen Strukturen und der Sicherung von heimischen Arbeitsplätzen verbinden. So wird die lokale Wirtschaftskraft durch  regionalen Anbau und Verwertung der erneuerbaren Energieträger gestärkt. Im Rahmen des Betriebs der Biogasanlage findet auch eine Betriebskontrolle der Heizungsanlage des BHKW‘s  durch den Betreiber der Biogasanlage statt.
Die Montage der Anlage erfolgte über das örtliche Handwerk. (Fa. Ribbe aus Hämelerwald) Die Anlage besitzt ein modernes Fernmeldesystem und wird von Hannover aus fernüberwacht. Alle Meß- und Betriebsdaten werden auf die Leitwarte der enercity contracting übertragen. Störmeldungen werden direkt an die Störannahmestelle der Stadtwerke Hannover gesendet. Dort stehen hoch qualifizierte Monteure 24 h/Tag für die Entstörung bereit.

Die Fakten

Die Fakten
Einsatzenergie Erdgas, Biomethan/Biogas
Thermische Leistung 2.570 kW
Wärmemenge pro Jahr 1.600.000 kWh
Inbetriebnahme 2011

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