Klimafreundliche Wärmeversorgung für die Hamburger Veddel

  • Über 2.000 weitere Wohnungen werden an das enercity-Wärmenetz angeschlossen
  • Rund 5.900 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr
  • Investitionen von etwa 10 Millionen Euro in den Netzausbau
Hamburger Industriewärme: Energiezentrale Georgswerder Damm
Unsere Energiezentrale am Georgswerder Damm, Quelle: enercity contracting, Fotograf: bodo dretzke photography

Hannover, 09. Januar 2026

Ein weiterer Hamburger Stadtteil profitiert von klimafreundlicher Wärme: Ab Herbst 2026 wird die Veddel an das enercity-Wärmenetz angeschlossen, das bereits die östliche HafenCity, Rothenburgsort und Teile der Peute versorgt. Insgesamt profitieren künftig über 9.000 Wohnungen von nachhaltiger Wärme von enercity – darunter etwa 2.000 auf der Veddel.

„Wir freuen uns, dass die Veddel künftig klimafreundlich beheizt wird – ein guter Baustein für Hamburgs Wärmewende. Durch die Nutzung industrieller Abwärme von Aurubis und erneuerbarer Energiequellen leisten wir in Zusammenarbeit mit den beteiligten Wohnungsunternehmen einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion“, sagt Sascha Brandt, Vertriebsleiter der bauausführenden enercity contracting Nord in Hamburg.

Die Wohnbebauung auf der Hamburger Veddel besteht überwiegend aus mehrgeschossigen Gebäuden aus den 1920er-Jahren. Ihr jährlicher Wärmebedarf liegt bei rund 22 Gigawattstunden. Durch den Umstieg von fossilen Erdgas-Zentralheizungen auf klimafreundliche Fernwärme können jährlich rund 5.900 Tonnen CO₂ eingespart werden. Damit leistet enercity gemeinsam mit den auf der Veddel engagierten Wohnungsunternehmen einen deutlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Hamburg.

Die Bauarbeiten für die Netzerweiterung beginnen nach aktueller Planung im Herbst 2026. Erste Wärmelieferungen sind Ende 2027 vorgesehen, die Fertigstellung der rund 1,7 Kilometer langen Hauptversorgungsleitungen erfolgt bis Ende 2028. Die ersten Verträge zur Wärmeversorgung sind bereits geschlossen.

Für den Ausbau des Wärmenetzes investiert enercity rund zehn Millionen Euro. Bereits heute ist die von enercity gelieferte Wärme zu 85 Prozent erneuerbar – vor allem durch industrielle Abwärme von Aurubis und eigene grüne Erzeugung. Im Einklang mit dem Hamburger Klimaentscheid strebt enercity contracting 100 Prozent Klimaneutralität bis 2040 an.


Über enercity

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund 7,4 Milliarden Euro und rund 3.500 Mitarbeitenden zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands (Stand: Geschäftsjahr 2024). Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme und Trinkwasser. Darüber hinaus zählt enercity zu den führenden Unternehmen von Onshore-Wind, kommunaler Wärmeplanung sowie Wärmenetzen und bietet energienahe Services zum Beispiel rund um Elektromobilität. Für unsere Kund:innen sind wir die treibende Kraft der digitalen Energiewelt von morgen. Weitere Informationen:  www.enercity.de/presse.



Über enercity contracting

Die enercity contracting konzipiert, baut und betreibt Energiezentralen zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden und Quartieren. Die hundertprozentige Tochter der enercity AG ist ein bundesweit tätiges Contracting-Unternehmen und mit ihren Projekten in mehr als 140 Städten und Kommunen vertreten. Sie betreibt in Deutschland über 1.100 Heiz- und Energiezentralen mit einer installierten Wärmeleistung von insgesamt rund 620 Megawatt. Die im Rahmen von BHKW installierte elektrische Leistung beträgt 22 MW. Der Wärmeabsatz beträgt über 730 Millionen kWh, die Stromproduktion liegt bei 95 Millionen kWh.

Zu den Kunden zählen private Immobilieneigentümer, Gewerbe und Industrie, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Schwerpunkte der enercity contracting sind die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung aus hocheffizienten KWK-Anlagen sowie der Einsatz von regenerativen Energien wie Biogas, Holzpellets und Holzhackschnitzel. enercity contracting ist darüber hinaus über Töchterunternehmen bei der Biogasproduktion und der Gebäudeautomatisierung tätig.