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Wärme für die östliche HafenCity in Hamburg

Europäisches Großprojekt mit zukunftsweisender Wärmeversorgung

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Bildbeschreibung: Beschilderung der Energiezentrale Oberhafen

Gute Gründe

  • ‹Zukunftsweisende Wärmeversorgung
  • Nachhaltiges Konzept
  • Kontinuierliche Innovation
  • Ressourcen schonende Energie
  • nahezu CO2-freie Wärme

Mit der Hamburger HafenCity ensteht bis 2030 ein 157 Hektar großer neuer Stadtteil. enercity contracting versorgt davon den östlichen Bereich mit Wärme. Die östliche HafenCity umfasst 74 Hektar. Bis 2030 sollen hier über 4.000 neue Wohnungen mit 24.000 Arbeitsplätzen entstehen. enercity contracting hat in den letzten Jahren eine Wärmeversorgung aufgebaut, die sich der baulichen Entwicklung optimal anpasst und somit die Einbindung alternativer Technologien und Energien, wie Industriewärme, ermöglicht hat. Entsprechend dem steigenden Wärmebedarf erfolgte der Ausbau der Erzeugungsanlagen schrittweise. So betrug der Wärmeabsatz 2014 drei GWh/a und schon 2018 über 17 GWh/a. 2030 benötigen unsere Kunden voraussichtlich 70 GWh/a Wärme.

In den Jahren 2012 und 2013 erfolgte eine temporäre Wärmeversorgung der ersten Gebäude über einen mit Holzpellet betriebenen 500 kW Heizcontainer im Zusammenspiel mit einem 2.000 kW Heizcontainer.

Am 14. November 2014 nach rund achtmonatiger Bauzeit wurde im Oberhafen die erste Energiezentrale offiziell in Betrieb genommen. Die Energiezentrale entstand in einem Gebäudeteil einer alten Güterhalle, die bisher als Lager- und Umschlagshalle gedient hatte. Um den Quartierscharakter und das Erscheinungsbild nicht zu zerstören, wurde die vorhandene Bausubstanz erhalten. Das Kernstück der Energiezentrale ist ein mit Biomethan betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW). Mit einer Wärmeleistung von 1,6 MW und einer elektrischen Leistung von 1,5 MW produziert es effizient und ressourcenschonend Wärme und Strom. Das Biomethan stammt aus enercity contracting eigener Produktion in Schleswig-Holstein. Neben dem BHKW gehören zur Energiezentrale zwei mit Erdgas betriebene Heizkessel mit einer Gesamtwärmeleistung von 8,4 MW zur Spitzenlastabdeckung, ein Pufferspeicher mit 300 m³ Wasserinhalt zur Optimierung des BHKW-Betriebs, eine Trafostation für die Stromeinspeisung und eine Schornsteinanlage.  

Im Jahr 2018 wurde der nächste Baustein für die modulare Wärmeversorgung in Betrieb genommen. Durch die Anbindung der Kupferhütte von Aurubis südlich der Elbe mittels einer 2,7 km langen Fernwärmeleitung wird seitdem ein Großteil des Wärmebedarfs über nahezu CO2 freie industrielle Abwärme gedeckt. (Details siehe Industriewärme für Hambuger Stadtteile). Die HafenCity Ost ist eines von wenigen Stadtquartieren in Deutschland, das nahezu vollständig mit CO2-freier Abwärme versorgt wird. Die im Bau befindliche Energiezentrale Georgswerder Damm wird Ende 2020 die Absicherung und Vergleichmäßigung der unregelmäßig anfallenden Industriewärme übernehmen.

Neben der östlichen HafenCity versorgen wir auch Kunden in Rothenburgsort und auf der Peute mit Industriewärme. Durch den hocheffizienten Technologiemix profitieren die Kunden von äußerst geringen Kennzahlen der gelieferten Wärme. So betragen die spezifischen CO2-Emissionen lediglich 35 g CO2/kWh, der Primärenergiefaktor weist einen Wert von 0,17 auf.

Schauen Sie sich dazu gern unseren Projektfilm Industriewärme- Klimabündnis enercity und Aurubis an oder werfen Sie einen Blick auf die hamburger Plattform #moinzukunft zum Thema: "Was ist eigentlich....Fernwärme?".

Weitere interessante Details zum Projekt Industriewärme und Wärmeversorgung der östlichen HafenCity finden Sie auch bei unseren Informationen über die Energiezentrale Peute in Hamburg.

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